Markus’ Brettspiel Briefings….

Die Verdächtigen

by Sartavos on Jan.21, 2010, under Die Charaktere

Die Verdächtigen

Die Verdächtigen

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Eine kurze Zusammenfassung der Regeln, Teil II (Die Verschwörung)

by Sartavos on Jan.20, 2010, under Kleine Regelkunde

Verschwörung

Verschwörung

Im Laufe des Spieles werden die Spieler versuchen, die Verschwörung aufzudecken. Dies geschieht in Form eines Puzzles. Ausgehend von dem Verschwörungspuzzleteil in der Mitte des Puzzlebretts, legen die Spieler weitere Teile und versuchen, die Fraktionen mit der Verschwörung zu verbinden, die ihnen die meisten Siegpunkte bringen.

Das Ziehen und Spielen der Puzzleteile wird zusätzlich noch mit drei verschiedenen Boni belohnt. Man kann den Twilight Marker (den man zum Spielen von Aktionskarten benötigt) auf dem eigenen oder auf dem Charakterbogen eines anderen Spielers um eine Stufe verschieben, einen zusätzlichen Favor ziehen oder einen beliebigen Handlungsstrang mit Guter oder Schlechter Last belegen.

Zusätzlich findet man auf einigen Puzzleteilen noch weitere Boni verschiedenster Art, die einem, z.B. das Versetzen von Hinweisen erlauben.

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Eine kurze Zusammenfassung der Regeln… Teil I (Wie gewinne ich?)

by Sartavos on Jan.19, 2010, under Kleine Regelkunde

Ziel des Spieles:

Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. Siegpunkte kann man auf verschiedene Art und Weise erringen.

I. Zu Beginn des Spieles gibt es (Anzahl der Spieler +1) Verdächtige. Die Charaktere haben anfangs eine Ahnung davon, wer von den Verdächtigen der Mörder, und wer von den Verdächtigen unschuldig ist. Sind diese Ahnungen richtig, gibt es 15 Punkte für den des Mordes überführten Verdächtigen und 5 Punkte für einen richtig als unschuldig erkannten Verdächtigen. Verdächtige können im Laufe des Spieles auch sterben. Diese Toten sind weder schuldig noch unschuldig sondern einfach nur tot und geben keine Punkte.

Guilty hunch card

Guilty hunch card

II.Im Laufe des Spieles versuchen die Spieler, die Verschwörung hinter dem Mord zu offenbaren, indem sie Puzzleteile so legen, das verschiedene Fraktionen im Spiel mit der Verschwörung verbunden werden. Eine hergestellte Verbindung mit einer Fraktion verändert in den meisten Fällen den Wert von Favor-Tokens, die die Charaktere während des Spieles sammeln. Man könnte also versuchen, genau die Fraktionen mit der Verschwörung zu verbinden, deren Favor-Tokens man besitzt.

III. Die dritte Möglichkeit, Siegpunkte zu sammeln liegt darin, die Handlungsstränge seines Charakters positiv zu Ende zu führen. Um dies zu bewerkstelligen, muß der Charakter zum Abschluß des jeweiligen Handlungsstranges mehr Gute Last als Schlechte Last auf dem Handlungsstrang gesammelt haben. Die Voraussetzungen zum Sammeln Guter und Schlechter Last stehen jeweils auf den entsprechenden Karten. Mit einem positiv abgeschlossenen Handlungsstrang kann man ungefähr 7 Siegpunkte einfahren und pro Spiel werden zwei Handlungsstränge pro Charakter durchlaufen.

Rachel z.B. kann für ihren “Vatertag” Handlungsstrang Gute Last sammeln, indem sie einen Gefallen opfert, wohingegen die anderen Spieler ihr Schlechte Last verpassen können, indem sie zwei Dark Cards und ein Time (aka Aktionspunkte) opfern. Zusätzlich kann sie sich selber Schlechte Last geben, kriegt dafür aber 1.000$.

IV. Einige Charaktere haben zusätzliche  Siegpunktbedingungen. Caprice z.B. erhält Bonuspunkte je nach Zustand ihres Verstandes, Rachel erhält Punkte abhängig von ihrem $ - Vermögen am Ende des Spieles.

V. Jeder Spieler kann sich zusätzliche Siegpunkte in Form von Haas und Jinteki Markern sichern, indem er an bestimmten Orten auf dem Spielplan Zeit, Karten und Favors abwirft. Das ist teuer, sind aber sichere Punkte.

Jinteki

Jinteki

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Rachel Beckmann - Entfremdeter Kopfgeldjäger

by Sartavos on Jan.19, 2010, under Die Charaktere

Rachel Beckmann

Rachel Beckmann

Die Narben der Liebe

Sie saß auf einem Hocker in der Ecke und beobachtete ihre Zielperson, einen John Patrick Poole, wie er Bier trank und die Damen in der Bar anbaggerte. Er war nur ein Gelegenheitsdieb, hatte aber jemanden bestohlen, der ein wenig zu reich und ein wenig zu reizbar war, als dass John damit davongekommen wäre. Zu seinem Glück hatte er nichts wirklich Wertvolles gestohlen, deshalb bekam Rachel nur Geld, wenn sie ihn lebend schnappte. Hätte er ihren Klienten nur ein klein wenig wütender gemacht, würde sie mit einem Gewehr in der Hand auf dem Dach des Gebäudes gegenüber auf ihn warten, anstelle mit einem Margarita in der Hand in dieser Bar zu sitzen. Dies war allerdings die bessere Variante – keine Vorhaltungen von Daddy darüber, daß „es nicht richtig ist, nur weil es legal ist.“

Sie verwarf den Gedanken gerade rechtzeitig um nicht zu verpassen, wie ihr Ziel aufstand, um zu gehen. Nach der letzten Unterhaltung mit ihrem Vater war sie sich ehrlich gesagt nicht mehr sicher, ob es zwischen ihnen überhaupt noch etwas zu besprechen gibt. Ihr Verhältnis war nach dem Tod ihrer Mutter richtig den Bach runter gegangen. Geld war immer knapp, also hatte sie als Kopfgeldjäger angefangen, um überhaupt irgendwie zurecht zu kommen, aber ihr Vater, der letzte Pfadfinder, war mit ihrem Lebensstil nicht einverstanden.

Sie holte Poole ein, ergriff seinen Arm und drehte ihm diesen mit geübter Leichtigkeit auf den Rücken. „Guten Abend, Mr. Poole. Ich möchte sie herzlich einladen, mich zu der Kopfgeldstation in der Stadt zu begleiten. Sollten sie versuchen, sich zu wehren, bin ich auch gerne bereit, sie mit einem gebrochenen Arm abzuliefern.“

Poole testete kurz die Festigkeit ihres Griffs, gab aber sofort auf, als der das verräterische Knarzen von Kraftimplantaten hörte. Rachel war ungefähr doppelt so stark wie die meisten Männer und knappe 50 Kilo schwerer als sie aussah, teilweise aufgrund ihres Trainings, teilweise aufgrund von semi-legalen Operationen. Noch eine Sache, über die sie ihr Vater permanent belehrte. Sie „korrupiere“ sich mit dieser Cyberware. Manchmal fragte sie sich, in welcher Welt er lebte.

Wie dem auch sei. Das heutige Ziel war nur Startkapital für den richtig großen Treffer. Ein Mord mit großer öffentlicher Beachtung war geschehen und sie hatte eine erste Spur aufgenommen. Wenn sie diesen Killer schnappen konnte, hätte sie ausgesorgt. Vielleicht würde sie sogar die Schulden ihres Vaters abbezahlen, wenn er sie lieb bitten würde.

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„Mach Dir nichts vor, Süße. Jeder von uns ist allein in diesem Leben. Wenn du etwas haben willst, musst du es dir nehmen, denn wenn du darauf vertraust, dass jemand anderes es für dich besorgt, wirst du von ihnen immer wieder ein Messer in den Rücken gestossen bekommen. Und warum auch nicht? Auch sie haben Dinge im Kopf, die sie haben wollen. Der einzige Unterschied zwischen dir und ihnen ist, dass sie klug genug sind, dir nicht zu trauen.“

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Rachels NPCs

Captain Beckmann

Rachels Vater, Captain Thomas Beckmann, ist der letzte ehrliche Polizist in der Stadt. Oder, wie Rachel immer sagt, der „größte Trottel in New Angeles.“ Er lehnt Rachels Kopfgeldjägerei ab und die beiden sprechen nicht mehr miteinander.

Oliver

Ein Teenager, der öfters als Informant für Rachel dient. Er hat ihr geholfen, Dutzende Kopfgelder aufzuspüren, aber in letzter Zeit hat er immer größere Risiken auf sich genommen, als ob er verzweifelt Geld braucht.

Lena

Rachels beste Freundin. Die beiden gingen zusammen zur High School. Jetzt arbeitet Lena für die Levy Familie und verdient mehr Geld, als Rachel jemals in den Händen halten wird. In letzter Zeit hat Lena Rachel bedrängt, Geld von ihr zu nehmen.

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Raymond Flint - Privatdetektiv mit Problemen

by Sartavos on Jan.18, 2010, under Die Charaktere

Raymond Flint

Raymond Flint

Ertrinkend in der Vergangenheit

Vor ein paar Stunden war die FLasche noch voll. Ray nahm einen Zug aus seiner Zigarette und fuhr mit der Hand durch sein Haar. Er musste mal wieder zum Frisör. Kate mochte ihn schon immer lieber mit kurzen Haaren - aber wen kümmert das, richtig, Ray? Kate war schließlich weg. Sie ging während des Krieges, wie auch alles andere mit Bedeutung. Fort - wie Keene, wie Parsons, wie seine Träume.

Die Flasche war inzwischen halb leer. Er schaute sie grimmig an.

Seine elektronische Sekretärin piepte um Aufmerksamkeit. Ray drückte ein paar Knöpfe und erhielt eine Nachricht von der Hauptkommisarin: “Captain (ist das nicht nett? Captain war er schon Jahre nicht mehr..), ich benötige mal einen Eindruck von einem Aussenstehenden in diesem Fall. Übliche Bezahlung. - Dawn”

Das war doch was. Geld (er war wieder spät dran mit der Miete), und, sogar besser als das - ein Rätsel. Ein Fall war gut. Ein Fall war immer besser als allein mit seinen Geistern im Dunkeln zu sitzen.

Ray ignorierte die Flasche während er nachdachte. Die Datei zeigte ein paar Bilder - einen Kreideumriss, Fotografien zum Fall - und dann sah er die Leiche und sein Eingeweide machten eienn Satz. Ray schloß die Augen und nahm einen tiefen Atemzug. Vor seinem geistigen Auge sah er einen verängstigten und verwirrten Keene. Er war bereits sechs Stunden tot gewesen, als Ray ihn gefunden hatte, aber er hatte einen Ausdruck des Grauens auf dem Gesicht, zu Tode erschreckt. Konzentrier dich auf den Fall, Ray - vergiss Keene, löse das Rätsel.

Er sah noch einmal hin, während er sich mit zitternder Hand einen weiteren Drink eingoß. Okay. Der Mörder stand hier, das Opfer dort drüben…. die Situation nahm begann vor seinem geistigen Auge Formen anzunehmen. Er konnte es sehen, er konnte - er blinzelte. Etwas stimme nicht mit dem Tatort. Er streckte die Hand aus, fuhr mit den Fingern über den Bildschirm des Gerätes und legte die Stirn in Falten-

Der Sekretär piepte erneut. “Hey Ray! Ray, bist du da?” Kate. Blond und wunderschön. Rote Lippen, wie Kirschen oder marsianisches Bier. “Ray, hey! Ich bin in der Stadt. Wir sollten mal zum Essen ausgehen, über alte Zeiten reden.”

Der Scotch entleerte sich über den Tisch….

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“Du wirst es mir nicht ansehen, aber im Krieg damals war ich ein Pilot. Hatte das schönste Mädchen… Dann, eines Tages, ging alles den Bach runter. Meine Freunde wurden getötet, mein Mädchen verließ mich und ich bekam das große Zittern, wenn ich versuchte zu fliegen.” Er seufzte. ” Gib mir noch einen Drink, okay? Noch kann ich mich an meinen Namen erinnern.”

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Raymonds NPCs

Kate

Jeder Mann hat sein Kryptonit und Kate ist Rays. Sie hatten eine leidenschaftliche Affäre während des Krieges, bis sie sich eines Nachts aus dem Staub machte und verschwand. Jetzt ist sie in sein Leben zurückgekehrt, gerade wo dieser Mordfall passiert ist. Zufall? Vielleicht.

Keene

Während Rays Tagen bei der Armee war Keene sein bester Freund. Keene trug ihn einmal 20 Meilen auf den Schultern, als er zu verletzt zum Laufen war. Ray gibt sich noch immer die Schuld am Tod seines Freundes obwohl die militärische Untersuchung ihn von jeder Schuld freigesprochen hat.

Parsons

Parsons ist tot, vermutlich. Er war während des Krieges Rays Unteroffizier. Am Tag von Keenes Tod verlor sich Parsons Spur hinter feindlichen Linien und er wurde nie mehr gesehen. Ray hat sich ein Hobby daraus gemacht, verschiedene Armee-Offizielle anzuschreiben, damit die Suche nach Parsons weitergeht.

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Louis Blaine - Korrupter Cop

by Sartavos on Jan.18, 2010, under Die Charaktere

Louis Blaine

Louis Blaine

Verloren in der Dunkelheit

Als Louis aus dem Büro der Hauptkommissarin schritt, fragte er sich erneut, wann genau er vom rechten Weg abgekommen war. 25 Jahre auf der Strasse und irgendwie hatte er eine unsichtbare Linie überschritten – eine, die er geschworen hatte, nie zu übertreten, als er seine Polizeilaufbahn begonnen hatte. Was ist mit den Idealen passiert, die er noch hatte, als er angefangen hatte am Fall Krausey zu arbeiten? Nein – besser nicht drüber nachdenken. Die Träume waren so schon schlimm genug.

Seit letzter Woche hatte er nun auch noch seinen Partner auf dem Gewissen. Und wofür? Etwas schmutziges Geld vom Mob. Mr. Li’s Männer beluden gerade einen Truck mit gestohlenen Gütern als ihnen Jim auf seiner täglichen Joggingtour über den Weg lief. Er versuchte den guten Samariter zu spielen und ging dabei drauf. Nein, das stimmt so nicht. Jim wurde getötet weil er seinen Job gemacht hat – denselben Job den auch Louis macht, wenn er nicht gerade Mr. Li’s Geld einsteckt, um wegzuschauen.

Der Leichenbeschauer sagte, es war ein Herzanfall, aber Louis wusste es besser. Es war Tanaka, Mr. Li’s Vollstrecker. Der selbstgefällige Hurensohn erschien auf Jims Beerdigung und sprach Louis lächelnd sein Beileid aus. Er musste sich zusammenreissen um nicht sofort seine Waffe zu ziehen.

Sara hatte es irgendwie gewusst. Louis vermutete, das sie nicht 25 Jahre lang mit ihm verheiratet sein konnte, ohne irgendwas zu spüren. Er hatte sich schon eine Weile ihr gegenüber auf dünnem Eis bewegt und die Beerdigung war der letzte Strohhalm. Obwohl sie nicht wissen konnte, was er vor ihr verbarg, hatte sie ihre Vermutungen. Als sie ihre Sachen packte, sagte sie: „Louis, ich werde mich auf die Suche nach dem Mann machen, den ich geheiratet habe. Hier ist er verdammt noch mal nicht.“ Ohne ein weiteres Wort verschwand sie zu ihrer Schwester. So wie die Dinge standen, könnte sie jeden Tag die Scheidung einreichen.

Und als ob das nicht genug wäre, hatte er nun auch noch diese seltsame Morduntersuchung am Hals. Top-Priorität von höchster Stelle. Die Hauptkommissarin setzte ihn auf diesen Fall an, weil sie das Gefühl hatte, das Louis etwas brauchte worauf er sich konzentrieren kann. Sie gab ihm sogar einen Frischling als Partner, damit er beschäftigt ist.

Wann hatte er sich in der Dunkelheit verlaufen? Gab es für ihn einen Weg zurück ins Licht?

Um ehrlich zu sein, wusste er es nicht.

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„Pass auf, mein Junge. Du musst die Schlachten wählen, die du schlagen willst. Wenn es etwas gibt, das ich in meiner zeit auf der Strasse gelernt habe, dann ist es sich zu ducken, wenn jemand die Axt schwingt. Es gibt in dieser Stadt eine Menge Leute, die es sich zum Hobby machen, jeden, der Wellen macht, verschwinden zu lassen. Also, wenn du einen Unterschied machen willst, lerne, wie man es anstellt ohne das Boot ins Schwanken zu bringen.“

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Louis NPCs

Sara

Louis Ehefrau. Sie machen gerade eine Trennung auf Probe. Bisher stehen die Dinge nicht gut. Sara vermutet, daß er mit Kriminellen Deals macht, und das ist mehr als sie nach 25 Jahren Ehe mit einem loyalen Cop ertragen kann.

Mr. Li

Der Mafia Boss der Louis in der Tasche hat. Ein älterer asiatischer Herr, der die übermäßigende Anwendung von Gewalt zur Erreichung seiner Ziele verabscheut. Tanaka verübte den Mord mit Sicherheit aus eigener Initiative.

Tanaka

Mr. Li’s Nummer 1 und sein vorrangister Vollstrecker. Tanaka ist ein ehrgeiziger, grausamer Mann. Er gebraucht exotische Gifte, um seine Opfer zu töten, ein Eigenheit, die mit Sicherheit von seiner reptilartigen Persönlichkeit herrührt. Wenn Louis einen Wunsch frei hätte, dann wäre es Tanaka zu Fall zu bringen.

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Floyd 2X3A7C - Zweifelnder Bioroid

by Sartavos on Jan.16, 2010, under Die Charaktere

Floyd 2X3A7C

Floyd 2X3A7C

Geblended von Logik

Als Floyd die Strasse entlang auf sein Motorrad zulief,  sah er einen Mann, der gerade im Begriff war, seine Maschine kurzzuschliessen.

Greife auf Polizei Akten zu. Scanne Gesichtsdatenbank…Übereinstimmung gefunden. Edward Templar: Männlich, Kaukasisch, Alter 28, IQ 92, Schwarze Haare, Blaue Augen. Keine Vorstrafen. Vor kurzem von Gemini Motors gefeuert.

” Mr. Templar, bitte stellen sie ihre Versuche, mein Motorrad zu stehlen ein. Aufgrund ihrer nicht vorhandenen Vorstrafen und dem kürzlichen Verlust ihres Arbeitsplatzes, bin ich gewillt, diesen Vorfall zu vergeben.”

Der Mann schaute erschrocken zu ihm auf. “Wer bist du? Woher weisst du diese Dinge über mich? Dann fielen seine Augen auf die Schläuche, die aus Floyd’s Handrücken ragten. “Hey - du bist einer dieser verdammten Roboter, die mich meinen Job gekostet haben!” Wütend stand er auf und näherte sich Floyd, der im Geiste den IQ des mannes um einige Punkte nach unten korrigierte.

“Inkorrekt. Ich bin ein Bioroid, was ein eingetragenes Warenzeichen von Haas-Bioroid ist. Meine Persönlichkeit stammt aus aus einem aufgezeichneten menschlichen Hirn, im Gegensatz zu einem Computerprogramm.”

” Was auch immer, Roboter oder Toaster, das ist alles dasselbe für mich!” Templar fuchtelte mit einem Finger in Floyds Richtung. “Alles was ich weiß ist, das du ehrlichen, hart arbeitenden Menschen den Job wegnimmst!”

Floyd blinzelte. “Ihre aktuellen Aktivitäten betrachtend, Mr. Templar, stelle ich ihren Gebrauch des Wortes ‘ehrlich’ in Frage. Wie dem auch sei, ich untersuche gerade einen wichtigen Kriminalfall, also bin ich willens, diese relativ geringe Gesetztesübertretung zu vergessen, wenn sie jetzt gehen.”

Templar schnaubte. ” Also lassen sie euch Toaster inzwischen auch Polizei spielen? Nun - nicht mit mir!” Mit einem Aufschrei schlug er mit der Faust nach Floyds Gesicht. Man hörte das Geräusch brechender Knochen und der Mann heulte auf, als seine Handknochen zersplitterten.

“Bedauerlich,” sagte Floyd, den der Schlag völlig unbeindruckt gelassen hatte, ” ich hatte gehofft, nicht die Zeit, die ihre Festnahme in Anspruch nimmt, verschwenden zu müssen. Allerdings glaube ich, das ist jetzt unausweichlich. Ein Angriff auf einen Gesetztesvertreter ist ein schwerwiegendes Vergehen.” Floyd hob den stöhnenden Mann mit einer Hand auf und marschierte mit ihm zurück auf die Polizeistation.

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“Obwohl ich das Konzept vom Leben nach dem Tode faszinierend finde, Father Michael, glaube ich kaum, daß es als eine logikbasierte Säule ethischen Verhaltens notwendig ist.  Spieltheorien, wie z.B. das Dilemma des Gefangenen und eine einfache Abwägung von Risiko und Gewinn sind ausreichender Beweis dafür, daß ethisches Verhalten logisch ist, ohne die Existenz der Seele debatieren zu müssen.”

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Floyd’s NPC’s

Direktor Haas

Direktor Haas ist die mächtige Frau an der Spitze von Haas-Bioroid. Sie hat diese Firma von Grund auf aufgebaut, indem sie die fähigsten Forscher rekrutiert hat, die sie finden konnte. Ihre Haltung gegenüber Floyd ist eisig, seitdem er sie auf einer Vorstandssitzung blamiert hat.

Father Michael

Father Michael, ein Priester in der Kirche der Heiligen Theresa, ist einer der wenigen wahren Freunde, die Floyd hat. Die beiden verbringen Stunden damit,  Schach zu spielen und dabei Religion und Philosophie zu diskutieren. Floyd traf Father Michael während er in einem früheren Fall einer Spur folgte.

Simmons

Simmons ist ein weiterer von Floyds wenigen Freunden. Der junge Techniker hält Floyds Systeme auf in Tip-Top Zustand und versorgt in ab und zu auch mit neuer Technologie. obwohl er jung und naiv ist, hat Simmons ein gutes Herz.

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Caprice Nisei - Psychisch begabter Klon

by Sartavos on Jan.15, 2010, under Die Charaktere

Betäubendes Flüstern

Ich frage mich, ob sie mich hören kann?

Caprice blinzelte und warf einen Blick auf den Mann im dunklen Anzug, der neben ihr im Hüpfer saß. Sie sah wieder weg, kurz bevor es zum Blickkontakt kam. Man hatte keinen Blickkontakt mit dem Vorsitzenden der JINTEKI Corporation, auch nicht, wenn dieser im selben Hüpfer saß.

“Caprice, I hoffe sie realisieren die Bedeutung dieses Falles.” Der Vorsitzende Hiro richtete seine Krawatte. ” Dies ist ein Testlauf, ein Pilotprogramm, aber JINTEKI musste viele Gefallen einfordern, viele Regeln beugen um sie so weit zu bringen. Unsere Reputation, unsere Ehre steht auf dem Spiel. Wenn sie versagen, wäre der Gesichtsverlust…” Er verlagerte sein Gewicht und sah wieder aus dem Fenster. “Es wäre sehr unglücklich.”

Ein Bild - plötzlich wie ein Schuß: Ihr Gesicht, ein Dutzend Mal - alle ihre Schwestern, all die anderen Niseis, schluchzend, sich aneinander festhaltend, ihre Erkennungstätowierungen auf dem Nacken, die Köpfe kahl, nackt - die Tanks, sie werden zurückgebaut, recycled - fehlgeschlagenes Projekt, werden es nochmal versuchen. Nisei Mk III wird stabiler, belastbarer sein -

Sie atmete hörbar ein, legte eine Hand auf das kalte, harte PlasGlas des Fensters und ballte die andere zur Faust. Tief atmen. Das PlasGlas war real. Kalt. Glatt. Die Vision war es nicht. Das war… war es nicht. Ein Tropfen Blut ran an ihren Fingernägeln herab, als sie um ihren Fokus kämpfte.

“Sie verstehen mich, Nisei-san?”

“Hai, Vorsitzender, ich werde sie nicht enttäuschen.” Sie schloß ihre Augen und legte ihre Stirn an das Fenster. Real. Als sie ihre Augen wieder öffnete waren sie im Landeanflug auf die Levy Universität. Sie konnte die Gärten sehen - und Daniel war dort! Ein winziger Wonneschauer durchfuhr sie und sie lächelte schwach als sie wieder ihre Augen schloß.

“Sie werden ausschließlich mir berichten, Nisei-san.” Die Tür öffnete sich und der Vorsitzende stand auf. “Machen sie uns stolz.”

Oder wir werden ihren gesamten Genotyp recyclen.

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“Officer, bitte treten sie beiseite und lassen sie mich diesen Raum lesen.”

Amüsiert kam er ihrem Wunsch nach, beobachtete sie als sie ihre Augen schloß und ließ seinen Blick dann ihren Körper hinunter wandern.

Ohne ihre Augen zu öffnen, sagte sie. “Officer Lee - es würde meiner Konzentrationsfähigkeit erheblich helfen, wenn sie an ein weißes Blatt Papier denken würden anstelle… meiner Vorzüge.”

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Caprice’s NPC’s

Vorsitzender Hiro

Der Vorsitzende ist, in vielerlei Hinsicht, direkt für Caprice’s Erschaffung verantwortlich. Er ist ein brillianter Mann, und entdeckte die Gene, die für ihre besonderen Fähigkeiten verantwortlich sind.

Allerdings ist er ein anspruchsvoller Mann und verlangt totalen Erfolg bei diesem Auftrag, sonst ist mit Konsequenzen zu rechnen.

Die Schwestern

Obwohl Caprice’s Schwestern bisher noch nicht erweckt wurden, kann sie sie stets in ihrem Geist spüren, schwimmend in ihren Nährbädern. Die Schwestern trösten und unterstützen sie. Für sie ist sie mehr eine Mutter als eine Schwester, da Caprice’s  Erfahrungen ihren einzigen Stimulus darstellen.

Daniel

Daniel ist ein junger Kunststudent den Caprise traf, während sie durch die Gärten der Levy Universität wanderte. Obwohl sie verwirrt von ihren Gefühlen ihm gegenüber ist, weiß Caprise, das seine Nähe ihr ein Gefühl der Wärme gibt und sie glücklich macht.

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Das Android Setting

by Sartavos on Jan.15, 2010, under Setting

Es ist die Zukunft. Die Menschheit hat sich in unserem Sternensystem ausgebreitet, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Der Mond und der Mars sind kolonisiert.  Ein Vorhaben, den Mars zu terraformen macht gute Fortschritte, wurde aber durch einen Bürgerkrieg, der auf diesem Planeten ausgebrochen ist behindert. Auf der Erde wurde ein gewaltiger, sich in den Himmel erhebender Raumlift gebaut, von den meisten Menschen auch “Bohnenstange” genannt.

Die Computertechnologie ist weiter fortgeschritten, was in Kombination mit Entdeckungen im Feld der Neurobiologie, zur Technik der Hirnkartierung geführt hat, einer Methode, mit der ein menschliches Hirn elektronisch gespeichert werden kann. In letzter Zeit haben zwei rivalisierende Firmen diese Entwicklung auf verschiedene Art und Weise genutzt, um künstliches, intelligentes Leben zu erschaffen. JINTEKI hat menschliche Klone erschaffen, welche in einem Bruchteil der normalen Zeit gereift und ausgebildet werden können. HAAS-BIOROID hingegen hat Roboter mit hirnkartierten, künstlich intelligenten Gehirnen gebaut, BIOROIDS genannt. Natürlich hat dies zu Ärger ohne Ende geführt.

Da beide Firmen ihre künstlichen Menschen, oder Androiden, als billige Arbeitskräfte verkaufen, wurden tausende bereits verarmte Menschen arbeitslos. Dies, kombiniert mit einem tiefsitzenden Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern die Gott spielen, hat bei vielen Unter- und Mittelklassebürgern zu Haß- und Angstgefühlen gegenüber den Androiden geführt. Eine Gruppierung, die sich selbst HUMAN FIRST nennt, ist entstanden. Diese Menschen nennen die Androiden “Golems” - bezugenehmend auf die legendären, seelenlosen Geschöpfe aus Ton. HUMAN FIRST hat bereits bei verschiedenen Gelegenheiten Androiden angegriffen, normalerweise mit Vorschlaghämmern, da Androiden oftmals physisch äußerst wiederstandsfähig sind.

In dieser Brutstätte des Hasses, der Angst und der Vorurteile, versuchen die Männer und Frauen des New Angeles Police Departments die Ordnung aufrechtzuerhalten. Ihr Job ist nicht einfach, da ihre Satzung von Ihnen verlangt, nicht nur New Angeles, sondern auch die Heinlein Mondkolonie auf der anderen Seite der Bohnenstange zu patroullieren. Wie dem auch sei, sie werden weiterhin die dünne blaue Linie zwischen Zivilisation und Anarchy bewachen.

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Jeder Mensch hat zwei Seiten. Wie weit wirst du gehen, um einen Kriminellen zu stellen?

by Sartavos on Jan.15, 2010, under Setting

Das Brettspiel Android handelt von Mord und Verschwörung in einer düsteren Zukunft. Detektive reisen zwischen der Stadt New Angeles und der Mondkolonie Heinlein hin und her, um Spuren zu verfolgen, Gefallen einzufordern und decken so nach und nach die unheilvolle Verschwörung auf, die hinter allem steckt. Die Detektive müssen die Verfolgung des Mörders gegen Ihre persönliche Sicherheit und ihre inneren Dämonen abwägen. Der innovative Mechanismus von „Android“ sorgt dafür, dass sich keiner der Detektive wie der andere spielt. Wirst du Louis Blaine spielen, den korrupten Polizisten, der von Schuldgefühlen und Unsicherheit zerrissen wird? Oder verkörperst du die Rolle von Caprice Nisei, dem Klon mit übernatürlichen Kräften, die verzweifelt versucht ihren Verstand zu bewahren, und zu beweisen versucht, dass sie genauso ein Mensch ist wie jeder andere? Wen auch immer du spielen willst, du hast nur zwei Wochen Zeit, den Mordfall zu lösen, die Verschwörung aufzudecken und dich deinen persönlichen Dämonen zu stellen.

Du fängst besser gleich an, Herr Detektiv.

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